Biographie

Karl Baumann lebt und arbeitet aktuell in Innsbruck, Österreich.

Schon früh in seinem Leben ist er mit dem Besonderen konfrontiert. Aufgewachsen in Tirol in einer Familie, wo der Vater den Langlaufsport wesentlich mit entwickelt hat, arbeitet auch er sich bis in das Österreichische Nachwuchsnational-Team für Langlauf (1991/92) vor. Seine damaligen Kollegen sollen später Olympiasieger und Weltmeister werden.

Er besucht die HTBLA für Elektrotechnik in Saalfelden a. st. Meer, jener Schulzweig mit der zu dieser Zeit statistisch höchsten Trop-Out-Quote in Österreich und ist einer von 8, die es von der ersten Klasse bis zur Matura (1994) ohne „nachsitzen“ schaffen. Diese Zeit soll prägend für ihn sein.

Anschließend entscheidet er sich für ein Betriebswirtschaftsstudium in Innsbruck, um weg von der Technik und näher an die Menschen zu kommen. So ergibt sich dann auch der Schwerpunkt im zweiten Studienabschnitt für „Personal“ und „Controlling“. Zwei Semester des zweiten Studienabschnittes werden über ERASMUS an der „Limerick University“ in Irland absolviert. Eine sehr bereichernde Zeit, in der er auch den Golf-Sport aus irischer Sicht kennen, verstehen und lieben lernt.

Nach Abschluss des BWL Studiums (2000) und ersten Berufserfahrungen in der Unternehmensberatung bemerkt er schnell, dass es noch viele offene Fragen gibt, für die er Antworten für sich finden will. So führt ihn der Weg nach Graz, um an der Karl-Franzens-Universität zu promovieren (2004).

Seine Forschung führte er in weiterer Folge am „Institut für Organisation und Lernen“ der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, „Institut für Controlling und Unternehmensführung“ der Karl-Franzens-Universität Graz, „Institut für Hochschulforschung“ der Fakultät für Interdisziplinäre Forschung in Wien und am „Department of Management, Politics and Philosophy“ an der CBS in Kopenhagen durch.

2004 wird ihm der Alpen-Adria-Wissenschaftspreis in Graz verliehen.

Nach einer kurzen Zeit in der Top-Management Beratung bei „Droege & Comp. – Beratung nach allen Regeln der Kunst“ (2004/5) entscheidet er sich, seine Kreativität in der Forschung und später dann im eigenen Unternehmen „ckb GmbH“ weiter zu entfalten.

Er erhält ein eineinhalbjähriges Spitzenforschungsstipedium (2005/6) vom österreichischen BM:BWK (Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur), in dem er sich mit Konzepten und Fragestellungen rund um die Verbindung von Kunst, Forschung und Führung auseinander setzt.

Seit 2006 ist er Teil von „AACORN – Art, Aestetics, Creativity, and Organisations Research Network“.

In der Zeit von 2007 bis 2020 konzentriert er sich vermehrt auf seine Tätigkeit als Berater, Impulsgeber, Projektleiter und Geschäftsführer der ckb. Im Zuge dessen werden bemerkenswerte Projekte in multinationalen Konzernen wie „Deutsche Post DHL“, „RWE“, „MAN“ und „DAIMLER“ erfolgreich geleitet und abgewickelt.

Er ist Autor mehrerer Bücher und Artikel. Sein letztes Buch „Organisation der Strategie. Konstruktionen und Dekonstruktionen“ (2005) ist im Carl-Auer Verlag erschienen.

Im Zuge der universitären Lehre hat er ein breites Spektrum von Vorlesungen, Seminaren, Repititorien und Integrierten Lehrveranstaltung in frühen wie auch fortgeschrittenen Semestern an der Leopold-Franzens-Unversität in Innsbruck bzw. der Karl-Franzens-Universität in Graz durchgeführt. Dabei wurden Themen wie Einführung in die Betriebswirtschaftslehre, Kostenrechnung, Strategisches Controlling, Controlling im Widerspruch von Bild und Abbild, Kontexte des Managements, Globalisierung und Internationalisierung vermittelt.

Seit 2020 arbeitet er an der UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften in Hall in Tirol/Austria

  • an der Vision einer „Gesunden Gesellschaft innerhalb einer globalen Republik“
    (dazu z.B. die Petition auf change.org) und
  • gemeinsam mit DissertantInnen an Themen zu Forschungstheorie, Forschungszugang und – auswahl auf epistemologischer, methodologischer und ontologischer Ebene.

Aus Überzeugung zu einem möglichst offenen Zugang zu Kunst, Kultur und Forschung publiziert er seit 2006 seine Kunst, Gedanken, Gedichte, Essays und Theorien öffentlich und frei zugänglich hier auf karlbaumann.info.